Die ersten Wochen

Ein schwerer Start ins Leben

Trinco kam am 24.7.2014 auf die Welt. Allerdings war das kein einfacher Weg, denn ein Geschwisterchen bliebt stecken und der Züchter musste mit seiner Hündin zur Klinik fahren, damit ein Notkaiserschnitt gemacht werden konnte. Sechs Welpen erblickten dort das Licht der Welt – fünf Rüden und eine Hündin. Alle waren stabil, sodass der Züchter mit der Hündin und den sechs kleinen Dogo-Welpen nach Hause fahren durfte. Alle waren erleichtert, dass doch alles so gut geklappt hatte – bis der Züchter morgens ganz früh wach wurde, um nach den Hunden zu schauen. Die Welpen waren munter, aber Trincos Mama leider nicht… Ein Kreislaufkollaps hatte dazu geführt, dass sie für immer einschlief – für sie waren die Strapazen der Geburt leider doch zu viel und die Welpen sowie Familie des Züchters mussten schweren Herzens Abschied nehmen von der Seelenhündin. Für den Züchter hieß es nun, dass die Welpen mit der Flasche groß gezogen werden musste  –  ein hartes Stück Arbeit, denn wenn der sechste Welpe satt war, hatte der erste Mini-Dogo wieder Hunger. Wir hätten natürlich gerne geholfen, aber die Welpen sind in der Anfangszeit natürlich sehr empfindlich und es trennten uns 500 Kilometer.

Ein Welpe war leider durch die Geburt schon so schwach, dass man ihn, einige Tage nach der Geburt, gehen lassen musste – einfach so traurig. Sie waren dann nur noch zu Fünft und wurden jedoch jeden Tag stärker und kräftiger. Die junge Hündin des Züchters – Mana – nahm die Welpen an, da sie zu dem Zeitpunkt gerade scheinschwanger war. Sie machte das ganz toll und so hatten die Baby-Dogos wenigstens eine Adoptivmama.

In der vierten Woche durften wir die Kleinen dann auch endlich besuchen – das war nicht nur für die Eisbären eine Aufregung. Wir waren einfach so gespannt auf die Welpen, dass wir es kaum erwarten konnten, sie zu sehen.

Schaut euch die Bilder vom ersten Besuch an – sind sie nicht einfach zucker?

„Ich habe keinen Lust auf den Tunnel!“