Die Wahl des Züchters

Bevor ein Dogo einziehen konnte, haben wir uns lange vorher schon auf die Suche nach einem Züchter gemacht. Wir wollten gerne einen sportlichen Hund und keinen so extrem kräftigen und haben dann bei einer Ausstellung in Dortmund einen Züchter aus Frankreich getroffen, sind mit ihm ins Gespräch gekommen und waren wirklich begeistert von seinen Hunden. Außerdem trafen wir einen Züchter aus Deutschland, der noch nicht ganz so lange züchtete, auch sein Hündin gefiel uns total gut. An einem Wochenende besuchten wir Freunde im Schwarzwald und machten auch einen Termin mit dem Züchter in Frankreich aus. Wir waren so gespannt und hatte große Erwartungen – leider wurden wir extrem enttäuscht. Die Welpen wuchsen nicht bei ihm auf und seine Hunde lebten im Zwinger… Das gefiel uns gar nicht. Da der deutsche Züchter gar nicht weit entfernt war, riefen wir ihn an und wir konnten ganz spontan auf unserem Rückweg in die Heimat bei ihm vorbeischauen.

„Habt ihr Angst vor großen Hunden?“, begrüßte uns der Züchter an der Tür. Wir schauten ihn an und mussten alle lachen – das Eis war sofort gebrochen und aus dem kurzen Besuch wurden ungefähr vier Stunden. Sinisa (Micantes Dei – Züchter) und seine Frau erzählten uns viel über ihre Zucht und auch über das Leben mit einem Dogo Argentino. So wurden wir z. B. darüber informiert, dass wir uns nicht wundern sollten, wenn Menschen die Straßenseite wechseln würden, wenn wir mit einem Dogo unterwegs wären. Wir waren zudem begeistert, dass die Welpen einfach ein Teil der Familie sein würden und im Haus aufwachsen würden. Natürlich könnten sie auch im Garten toben, wenn sie alt genug wären. Wir mussten nicht lange überlegen und entschieden uns, einen Hund von Micantes Dei zu adoptieren.

Wenn ihr an dem Kennel interessiert seit, könnt ihr mal auf seiner Internetseite vorbeischauen: https://www.micantes-dei.de/ Wenn ihr weitere Fragen habt, könnt ihr mir gerne schreiben oder auch einen Kommentar hinterlassen!