In der Schweiz mit einem Dogo Argentino

Mit Trinco im Berner Oberland

Am Oeschinensee

In der Corona Zeit zu verreisen, ist nicht ganz einfach. Deswegen haben wir uns entschieden, einen Camper zu mieten und damit sechs Tage in der Schweiz zu verbringen. Der Camper ist für Hunde konzipiert und hat eine Hundebox unter dem Bett, sodass Trinco sicher mitreisen konnte.

Nach der Anreise und einem Besuch in Gaggenau bei Trincos Züchter, verbrachten wir die erste Nacht kurz hinter Bern an der Aare. Ein wunderschöner Fluss, an dem man morgens toll spazieren gehen konnte. Unser erstes Ziel war der Blausee, der uns von vielen empfohlen wurde. So machten wir uns früh auf den Weg, um einen möglichen Tourismusansturm zu vermeiden.

Der Blausee wird auch als Herzstück des Naturparks beschrieben, in dem er liegt. Das Wasser ist so kristallklar, dass man die Forellen (es ist eine Bio-Forellenzucht) ohne Probleme beobachten kann. Das Angeln ist dort zum Glück verboten, sonst würde dort sicherlich kein Fisch mehr schwimmen. Rund um den Blausee gibt es mehrere schöne Wandermöglichkeiten, wir haben uns für die kleine Wanderung rund um den See entschieden. Der kleine See ist übrigens einer der bekanntesten Bergseen in der Schweiz und wird von unterirdischen Quellen gespiesen, sodass das Wasser glasklar ist und der See türkisfarben schimmert. Er entstand vor ca. 15000 Jahren durch einen Felssturz. Wer einen Trip in die Schweiz plant, sollte sich die Zeit nehmen und den Naturpark besuchen. Der See ist einfach unfassbar schön. So einen See hatte ich bisher noch nicht gesehen. Der Eintritt kostet 10 Schweizer Franken und ist für Hunde frei.

Gegen Mittag machten wir uns zu einer Wandertour zum Oeschinensee – auch hier hatte ich mehrere Empfehlungen bekommen. Den Camper parkten wir auf einem Wanderparkplatz und wir machten uns auf…bergauf, wenn man es so formulieren mag. Denn es ging tatsächlich vom Kandersteg zum Oeschinensee zwei Stunden bergauf. Ein super schöner Wanderweg mit Wasserfällen und toller Aussicht. Oben angekommen erwartete uns Schnee und keine Touristen. Wir gingen über eine kleine Kuppel und da lag er vor uns – der wohl schönste See, den ich jemals gesehen habe. Auch wenn der Blausee mich sehr beeindruckt hat, war ich einfach nur verzaubert von dieser wunderschönen magischen Kulisse. Wir machten eine kleine Rast und ein paar Bilder und genossen einfach die magische Stille an diesem wunderschönen pace to be. Anschließend machten wir uns auf den Rückweg, denn es wurde schon langsam dunkel. Wir blieben in dieser Nacht auf dem Parkplatz stehen, da weit und breit keine Menschenseele zu sehen war.

Am nächsten Morgen fuhren wir dann Richtung Grindelwaldgletscher, denn wir hatten uns dort eine tolle Tour bei Komoot ausgesucht. Das Wetter sollte gut werden und wir hatten uns vorgenommen, sechs Stunde zu wandern. Auf dem Weg hielten wir noch an einem Privathaus an, um uns Alpkäse mitzunehmen – kann ich nur empfehlen.

Die Tour war anstrengend, aber einfach nur traumhaft. 1800 Höhenmeter ließen wir hinter uns und wanderten sogar durch den Schnee. Oben angekommen gönnten wir uns eine Pause und frühstückten erst einmal mit bestem Ausblick. Seht selbst:

Auf der ganzen Strecke begegneten uns vier Menschen. Wahnsinn, oder? Den Gletscher immer im Blick, wanderten wir zurück zum Ausgangspunkt und machten erst einmal eine kleine Pause. Da wir noch einige Lebensmittel benötigten und tanken mussten, fuhren wir zurück Richtung Stadt und fanden eine tolle Übernachtungsmöglichkeit.

Im nächsten Teil werde ich euch davon berichten, wie wir Grindelwald und den Brienzersee eroberten!

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