B. A. R. F. – Teil I

Warum wird Trinco überhaupt gebarft?

Seitdem Trinco gebarft wird, werde ich immer wieder nach dem „warum“ gefragt. Trinco ist als weißer Hund sicherlich vorbelastet, was Allergien angeht. Leider hatte er als Welpe schon einen schlimmen Ausschlag am Bauch, wie ihr auf dem Bild sehen könnt. Natürlich hat der Züchter das nicht verschwiegen und war mit dem kleinen Trinco damals schon beim Tierarzt, der aber zunächst auch nichts feststellen konnte. So eine Allergie kann schließlich von allen möglichen Dingen ausgelöst werden.

Baby Trinco mit Ausschlag am Bauch

Als Trinco dann hier eingezogen ist, war er bei unterschiedlichen Tierärzten, in einer Tierklinik und auch bei einer Tierheilpraktikerin. Und was hat das gebracht? Leider gar nichts. Es hat nur unheimlich viel Geld gekostet und der Ausschlag wurde nicht viel besser. Als der Ausschlag am Bauch weg war, kam an einer anderen Stelle leider etwas Neues. Dazu kam, dass Trinco an Durchfall litt und das war sicher nicht angenehm. Alle sechs bis acht Wochen hat Trinco dann ein neues Trockenfutter bekommen, aber es half leider nicht weiter – keins der Trockenfuttersorten hat er vertragen, was natürlich nicht heißt, dass diese nicht hochwertig sind. Unsere Hundetrainerin machte uns dann darauf aufmerksam, dass Barfen vielleicht eine Alternative darstellen könnte.

Zunächst hat Trinco dann Fertigwürste bekommen. D.h. fertige Menüs als Barf, in denen schon alle wichtigen Nährstoffe enthalten sind. Aber auch da hat er nicht alles vertragen und wir sind schließlich bei „Happy Pets“ gelandet. Praktisch, denn im Nachbarort gibt es eine Futtergarage und dort habe ich dann in der Regel für vier Wochen Futter besorgt. Trincos Fell wurde besser und auch seine Ausschläge gingen super zurück.

Doch warum noch einmal umstellen, wenn es doch so gut läuft? Vielleicht hat der ein oder andere mitbekommen, dass Trinco insbesondere im letzten Sommer einen schlimmen Ausschlag am Kopf hatte. Diese „Pusteln“ hatten sich entzündet, sodass es unumgänglich war, zum Tierarzt zu fahren. Trinco bekam ein Antibiotikum und weitere Medikamente, weil die Entzündungen einfach schon so weit voran geschritten waren, dass nichts Natürliches mehr geholfen hätte. By the way versucht es unser Tierarzt immer auf natürliche Art und Weise und nicht direkt mit einem Antibiotikum. In diesem Fall ging es leider nicht anders. Schon nach einigen Tage konnte man allerdings sehen, wie die Pusteln heilten und Trincos Kopf so langsam wieder normal aussah.

Ich stellte mir allerdings die Frage, was ich machen konnte, damit es nicht wieder so schlimm werden würde. Über Instagram habe ich in der letzten Zeit viele liebe Accounts und auch die Personen dahinter kennengelernt. Unter anderem auch Sylke von @barfdichglücklich https://www.instagram.com/barfdichgluecklich/, die Hundeernährungsberaterin ist und sich mit der Ernährung von Hunden richtig gut auskennt. Sie erklärte mir dann, dass man durch einen individuellen Ernährungsplan positive Erfolge erzielen kann. Sicherlich ist es toll und auch einfach, wenn der eigene Hund alles verträgt, aber das Barfen ist nun mal natürlicher und eben für Allergikerhunde wie Trinco bestens geeignet. Nach einem langen Anamnesebogen – yess, lang, aber das heißt auch, dass die wichtigsten Aspekte (wie zum Beispiel Vorerkrankungen, Medikamente, die schon eingenommen wurde, Alter etc.) beachtet werden. So kann ein individueller Ernährungsplan geschrieben und entwickelt werden. Man muss bedenken, dass wir Menschen auch diverse Nahrungsmittel unterschiedlich vertragen.

Ich muss ehrlich sein – ein bisschen Angst hatte ich schon, dass Futter für Trinco herzustellen, aber Sylke beachtet einfach alles und ist immer für Fragen offen. So wird im Ernährungsplan zum Beispiel auch beachtet, wo man das Fleisch und die benötigten Zusätze kaufen möchte.

Seit Anfang des Jahres bestelle ich das Fleisch nun bei Haustierkost https://www.haustierkost.de/ und ich bin einfach total zufrieden. Bevor ich im zweiten Teil dazu noch etwas mehr schreibe (und auch wie sich Trincos Futter zusammensetzt und – das ist sicherlich auch spannend – wie viel der Eisbär überhaupt bekommt) muss ich sagen, dass jetzt (also nach 3 ½ Monaten) Trincos Fell so gut ist, wie noch nie. Der Fellwechsel war unproblematischer als sonst und Trincos Fell ist so dicht wie noch nie – selbst am Bauch hat er richtig viele Haare (ganz dogountypisch) – und, was ich super finde – es glänzt so gesund. Dieses liegt ganz sicher an der guten Qualität des Fleisches von Haustierkost.

Überzeugt euch selbst und schaut euch die Bilder an.

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